Sehr geehrte Damen und Herren, Einleitung: Zunächst gebe ich Ihnen kurz einige Hintergrundinformationen. Mein Name ist Roy Dixon. Ich hatte eine Firma, die an Aufträgen im Bereich der Landwirtschaft beteiligt war, was weiter zur Landkultivierung und dann zum Bau von Golfplätzen in ganz Europa führte. Dafür baute ich einen Gelenkanhänger in eine mobile 12-Mann-Wohneinheit um und ich hatte zusätzliche Anhänger, welche die Maschinen transportierten. Danach entwarf und konstruierte ich einen neuen Typ einer Anbau- und Steinbeseitigungsmaschine, womit wir großen Erfolg hatten. Dann wurde mir aber bewusst, dass das Leben mehr ist als Steine aufzuheben und Golfplätze zu bauen und so fingen meine Frau und ich an, Freiwilligendienste in Übersee zu machen. Nachdem wir ein Ausbildungsprogramm abgeschlossen hatten, engagierten wir uns für humanitäre Projekte. Eines meiner größten Anliegen ist es, Technologie für Projekte verfügbar zu machen und so Menschen in Not zu helfen. Ich fing an, mich mit der Beseitigung von Landminen zu beschäftigen und seit ich in Entwicklungsländern gearbeitet und neue Systeme gesehen habe, die nicht effektiv operieren, engagiere ich mich im Bereich der Forschung und Entwicklung für die Mechanisierung und Modernisierung von Systemen zur Landminenbeseitigung, um sowohl Sicherheit zu verbessern als auch Effektivität zu steigern. Definition des Problems: Eines der größten Probleme, auf die ich gestoßen bin, ist - allgemein gesagt - dass die meisten Minen in Entwicklungsländern liegen und die meisten Entwicklungsländer wiederum in der subtropischen und tropischen Klimazone sind. Nachdem die ortsansässigen Bauern wegen der Minen weggezogen sind, übernimmt die Natur das Gebiet und innerhalb von ein paar Jahren sind diese ausgedehnten, meist landwirtschaftlich gut genutzten Gegenden mit dichter Vegetation überwuchert. Das führt zu einer ständig ausweglosen Situation für die Entminung, da die meisten Systeme der Minenaufspürung wegen der Vegetation nicht nahe der Oberfläche genutzt werden können. Aufgrund der Minen konnten wir wiederum auch nicht in dieses Gebiet gehen , um es zu roden, weil wir sie nicht aufspüren und deshalb nicht entfernen konnten. Da ich selbst einige der schrecklichen Verletzungen und der wirtschaftlichen Probleme gesehen habe, die durch das Landminenproblem entstanden sind, wurde ich inspiriert, diese Herausforderung als Ingenieur anzunehmen und so entwickelte ich ein ganz neues Konzept für die Beseitigung von Minen. Überwindung gegenwärtiger Probleme: Als ich nach Großbritannien
zurückkam, war ich natürlich begeistert und wollte meinen kleinen Teil
dazu beitragen, um die Welt von Landminen zu befreien. Aus eigener
Tasche finanzierte ich die Entwicklung und konstruierte eine einfache
Maschine, um diese neue Theorie zu beweisen. Es übertraf die
Erwartungen und hatte viele nützliche Nebeneffekte. Jetzt, da die
mechanische Seite bewiesen werden konnte, ist es nun nur noch eine Frage,
wie man andere Technologien wie Detektion, Software und GPS dafür
nutzen kann. Nachhaltigkeit schaffen: Die Sicht der Welt verändert sich rapide
und dies bringt auch ein wachsendes Bewusstsein des Landminenproblems
mit sich. Bestimmte Subventionierungen von Seiten der Regierung, die
nicht für Hilfsorganisationen verfügbar sind, sind nun für Firmen
verfügbar und so wird kommerzielles Entminen eine schnell wachsende
Industrie. Bis heute sind viele Hilfsorganisationen nicht ökonomisch
und konnten denen nicht helfen, für die es gedacht war. Ich bin von
langfristiger Nachhaltigkeit überzeugt, indem Menschen zur Selbsthilfe
angeleitet werden. Eines meiner persönlichen Ziele bei diesem Projekt
ist es, ein System zu entwickeln, mit dem kommerzieller Gewinn aus der
Übernahme von humanitären Projekten gezogen werden kann, indem mehr
beauftragte Firmen/Auftragnehmer dazu gebracht werden auf diese Art von
dringend benötigter Entwicklungsarbeit einzugehen und diese zu
beschleunigen, um damit unnötiges Leiden schnell zu mindern. Geschäftsmöglichkeiten: Seit dem Aufkommen so vieler
Regierungsprojekte im Bereich Entminung - die Beseitigung von
Grenzminenfeldern und Initiativen wie das Ottawa Abkommen eingeschlossen
- ist die Zahl von neuen Firmen und Organisationen, die sich sowohl in
kommerziellem als auch in humanitärem Entminen engagieren, dramatisch
gestiegen. Bis vor kurzem wurden ungefähr $300 Millionen Dollar pro
Jahr für Minenbeseitigung ausgegeben, aber 142 Länder haben nun das
Ottawa Abkommen unterzeichnet und bekunden damit, dass sie die
Beseitigung der noch verbleibenden Minen in den nächsten zehn Jahren
finanzieren werden. Das wird ziemlich sicher viele Milliarden kosten. Nachdem wir unseren Investoren diese kommerzielle Aktivität zurückerstattet haben, beabsichtigen wir dem Wohltätigkeitsverein De-Mining Systems subventionierte Maschinen zur Verfügung zu stellen, um damit mehr humanitäres Entminen zu ermöglichen. Wir wollen dann nach der Entminung vor Ort bleiben, um beim Wiederaufbau der Dorfgemeinschaften zu helfen. An diesem Punkt kommt Mercy Trucks ins Spiel. Als ich in der Vergangenheit durch Europa gereist bin, um Golfplätze zu bauen, war es kosteneffektiver, nicht eine große separate Maschine mitzuschleppen; ein Traktor agierte als ‚Wirtfahrzeug' für eine Ansammlung von anzukoppelnden Maschinen. Weil das MDM System nach dem gleichen - aus Elementen zusammengesetzten - Prinzip konstruiert ist, können die Entminungsmaschinen abgekoppelt werden; somit kann das ‚Wirtfahrzeug' für eine Vielzahl anderer Aufgaben genutzt werden, was Organisationen - Mercy Trucks eingeschlossen - ermöglicht, die Landwirtschaft und Dorfentwicklung zu fördern, nachdem die Minen beseitigt worden sind. Für den Traktor geeignetes Zubehör kann einen Grabarm zur Entwässerung/Bewässerung und Konstruktion und einen Zementmixer beinhalten; außerdem entwickeln wir gerade einen doppelt funktionierenden Gabelstapler, der auch Teil des neuen Schnellbohrersystems (Quick-Drill Systems) wird, welches die Versorgung der Gemeinden mit sauberem Wasser ermöglicht. Andere nicht auf Entminung spezialisierte Märkte: Die MDM Maschine kann gleichzeitig pflügen, entsteinen, kultivieren, säen, düngen und walzen und ist daher ein attraktives Unternehmen im Bereich der kommerziellen Landwirtschaft und auch ein humanitäres Werkzeug, um - als Teil eines Programms zur Prävention von Hungerkatastrophen - nach Kriegen, Überschwemmungen, Dürren usw. Feldfrüchte anzupflanzen. Die Umsetzung: Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu helfen: wie z.B. Dienstleistungen und Sachkenntnis anzubieten, Sponsoren oder menschenfreundliche Spenden an die Hilfsorganisationen weiterzuleiten oder durch Investment Möglichkeiten in der kommerziellen Firma. Ich habe diese so strukturiert, dass bei Unterstützung einer der drei Hilfsorganisationen/Firmen, dies einen nützlichen Effekt für die anderen zwei hat. Sie können sich davon mit Hilfe des angefügten Schaubildes, Nachhaltigkeit durch wechselseitige Unterstützung' ein besseres Bild machen. Falls Sie weitere Informationen wünschen, können Sie mich gerne anrufen. Dies mag auf dem Papier gut klingen, aber ohne Ihre Hilfe wird es traurigerweise genau das bleiben, denn was wir jetzt tun ist die einzige Einflussmöglichkeit, die wir auf die Zukunft haben. Wenn es einmal ins Laufen gebracht ist, wird es ein enormes Potential haben. Bitte helfen Sie mir, dieses Projekt voranzutreiben. Ich freue mich von Ihnen zu hören. Mit freundlichen Grüßen, Roy Dixon |
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